Druiden

Maßgeblich für die Spiritualität der Kelten waren ihre geistigen Führer, die Druiden. Dru bedeutet Eiche und id heißt Weisheit. Die genaue Übersetzung ist also die Weisheit der Eiche, oder allgemeiner: Die Weisheit der Natur.
Die Druiden waren als Priester, Gesetzgeber, Heiler, Seher und Sternkundige tätig. Durch ihre tiefe Einsicht in die Vorgänge der Natur und durch magische Kenntnisse waren sie in der Lage, große Macht auszuüben. Sie besetzten nahezu alle wichtigen Positionen, ohne jedoch als Führer in den Vordergrund zu treten. Die äußere Macht überließen sie den Königen, deren Berater sie waren.
Da sie befürchteten, dass ihr Wissen in den Händen Unkundiger Schaden bewirken würde, machten sie keine Aufzeichnungen über ihre Riten und Erfahrungen, obwohl die Kelten durchaus über eine Schrift verfügten.
Die Druiden wussten über die Heilwirkung der Pflanzen und hielten Kontakt zu den Wesen der Natur. Besonders wichtig waren ihnen Bäume und Krafttiere. Sie glaubten an eine Einheit des Menschen mir der Natur und lehrten, dass alle Handlungen und alles Denken und Fühlen durch die Energien der Natur beeinflusst werde.
Diese enge Naturverbundenheit ergab sich aus der überwiegend ländlich geprägten keltischen Gesellschaft. In diesem Zusammenhang wird ihre Verehrung der Landschaft, der Erde, verschiedene Tierkulte und die Anrufung von Wassergeistern verständlich. Die Anwesenheit übernatürlicher Mächte war Bestandteil ihrer Welt. Ahnenkulte waren selbstverständlich und zu den Hauptaufgaben der Druiden zählte der Kontakt zur jenseitigen Welt, der Anderswelt der Druiden, und der Vermittlung zwischen der Geisterwelt und den Menschen.
Es wird vermutet, dass die eigentlichen Wurzeln des Druidentums weiter zurückreichen als die der Kelten und dass sie eher europäisch als keltisch anzusehen sind. Nach Meinung einiger Menschen, die sich intensiv mit dem Druidentum auseinandergesetzt haben, reichen dessen Anfänge mehr als 25.000 Jahre zurück. Wie weit es tatsächlich zurückgeht, darüber kann man nur spekulieren.
Unbeweisbar ist die Meinung einiger Mitglieder der heutigen Druidenorden, dass die Ursprünge der Lehre bis nach Atlantis zurückginge. Die atlantische Weisheit sei nach dem Untergang westwärts bis nach Amerika gelangt, heißt es und im Osten seien die alten Atlanter in Irland gelandet.
In der heutigen Zeit, in der immer mehr Menschen intuitiv spüren, dass unser hektisches Alltagsleben, fernab von den Rhythmen der Natur, sie mehr und mehr krank macht, gewinnt der Kontakt zur Natur wieder neue Attraktivität. Immer mehr Menschen unserer westlichen Industriewelt beschäftigen sich mit spirituellen Traditionen, in denen der Kontakt zur Natur eine große Rolle spielt.
Die modernen Druiden sind besonders im britischen Raum aktiv. Obwohl sich der druidische Weg auf die spirituellen Traditionen der alten Kelten bezieht, ist er wahrscheinlich kaum noch mit dem ursprünglichen Weg der Druiden vergleichbar. Auf der Basis der alten Lehre haben sich die heutigen Druiden ihrer Zeit angepasst. Das Druidentum ist ein sehr offenes Glaubenssystem, in dem es keine unabänderlichen Dogmen gibt. Es ist ein sehr lebendiges und wandlungsfähiges System, dass sich ständig weiterentwickelt. Genau wie die alten Druiden ihre Weisheit durch den Kontakt mit den inneren Welten empfingen, ist dies auch für die modernen Druiden von heute möglich. Das heißt aber auch: die heutigen Druiden empfangen ihre Weisheiten in der heutigen Zeit und auf der Basis unseres jetzigen Wissens - und damit ist ihre Lehre auch heute noch/wieder zeitgemäß.
Nach Auffassung der modernen Druiden leben wir im Hier und Jetzt. Wir sind auf dieser Erde, weil wir bestimmte, individuell definierte Aufgaben zu erfüllen haben. Unsere Erde ist ein wunderschöner Ort und wir sind aufgerufen, unser Dasein mit Sinn zu erfüllen. Wir sind nicht auf der Erde, um sie so schnell wie möglich wieder zu verlassen, sondern um das Heilige im Leben zu erkennen und zu entdecken. Dabei wird auch die Sexualität als etwas Heiliges angesehen. Als eine Kraft, die sowohl das Leben, wie auch den Tod in sich trägt.
Kernpunkt der Lehre der heutigen Druiden ist der lebendige Kontakt zur Natur und zu den sichtbaren und unsichtbaren Wesen, die sie beleben. Durch diesen Kontakt sollen Orientierung und Stärke gewonnen werden. In der Arbeit der Druiden spiegelt sich das Anliegen durch den Kontakt mit Mutter Erde selbst heil zu werden und umgekehrt auch zur Heilung der Erde beizutragen.
Zwischen Druiden und Christen gibt es eine ganze Reihe Berührungspunkte. Für die christlichen Druiden ist die Schöpfung Gottes etwas zutiefst Heiliges. Der Mabon, das heilige Kind spielt bei den Druiden eine große Rolle. Die wiedergeborene Sonne in der Dunkelheit der Wintersonnenwende stellt eine offensichtliche Analogie zur Geburt Jesu dar.
Genauso offen wie für das Christentum sind die modernen Druiden auch für Anhänger heidnischer Religionen. Jedem Druiden steht es frei sich mit den Göttern zu verbinden, die für ihn besondere Wichtigkeit besitzen. Es gibt Druiden, die sich auf eine Mutter/Vater-Gottheit beziehen. Die Mehrheit sieht das göttliche Prinzip in allem, was auf der Welt existiert. Die individuellen Göttinnen und Götter können auch als die verschiedenen Aspekte eines einzigen übergeordneten Gottes angesehen werden.
Andere sehen die Götter dagegen als selbstständige Wesenheiten an, die ein von den Menschen unabhängiges Dasein führen, ähnlich wie dem der griechischen Götter.
Aufgrund der Vielzahl der einzelnen Götter und der starken lokalen, räumlich eng begrenzten Bezogenheit der meisten keltischen Götter kann an dieser Stelle nur eine kleine Auswahl wichtiger Götter vorgestellt werden:
Hu-Hesus
Es gibt verschieden Namen für diese Gottheit. Hu bedeutet der Samen, das Kind,
das zum Riesen heranwächst. Hesus ist der Geist des Wachstums, der im Baum
wohnt. Der Aspekt des reifenden Samens spielt bei diesem Gott eine wichtige
Rolle. Bei den Druiden wurden Bäume als Symbole des Gebens, des Opfers verehrt.
Sie geben uns ihre Früchte, spenden uns Sauerstoff und stellen uns ihr Holz zur
Verfügung. Somit wurde der Geist oder das Prinzip des Opferns in Form des Gottes
Hu-Hesus verehrt.
Die Muttergöttinnen:
Diese Aspekt spiele in unterschiedlichen Namen und in vielerlei Form in der
gesamten keltischen Welt eine wichtige Rolle.
Grainne, Olwen, Ellen, Niwalen
und andere verkörpern den verführerischen Aspekt der jungen Frühlingsgöttin. Sie
sind dem Osten zugeordnet.
Brighid
ist die Göttin der Mitte des Lebens, der Mutterschaft, die Göttin der
Inspiration und des Lernens, der Schmiede und der Heilung, sowie die Helferin
der Waisen. Auch sie ist dem Osten zugeordnet.
Cerridwen
verkörpert den Aspekt des Herbstes, der älteren Frau. Sie braut den Kessel der
Weisheit und Inspiration. Sie ist im Nordwesten zu finden.
Arawn
ist der Herr der Unterwelt von Annwn. Er ist Schutzgott der Reisenden und hilft
Zugang zur Weisheit der Ahnen zu finden. Er befindet sich im Nordwesten.
Macha (Makk-a)
ist eine mächtige weibliche Kriegsgottheit, die in Zeiten großer Not und
Bedrängnis als Verbündete angerufen wird. Wir finden sie im Nordosten.
Blodeuwedd
Sie wurde von Zauberern aus Blumen erschaffen. Als sie ihren Gatten betrog,
wurde sie in eine Eule verwandelt. Sie ist Schutzgöttin der Natur und Patronin
der Verfolgten. Der Südosten ist ihre Himmelsrichtung.
Lugh
ist der Gott des Lichtes und der Wärme, der Sonne und der Inspiration,
Schutzpatron der Dichter und Hochbegabten. In Notzeiten wird er um Hilfe
angerufen. Er ist im Nordosten zu finden.
Bran
Der gewaltige Herr der Götter ist gleichzeitig Gott der Inspiration, der Grenzen
und des Wächteramtes. Er ist Schutzpatron der Geschichtenerzähler und Reisenden
und verbindet uns mit der Weisheit der Ahnen. Man kann ihn als Raben
visualisieren oder als übers Land streifende Gestalt. Seine Position ist der
Südwesten.
Manannan
Der Gott des Meeres ist ruhelos, geschickt und schöpferisch. Er hat die Weisheit
und Gabe hinter die Dinge zu blicken. Er wird angerufen, wenn ein neues Projekt
in Angriff genommen werden soll. Seine Position ist der Westen.
Rigatona
ist die Tochter des Königs der Unterwelt. Sie ist Göttin der Pferde und des
heiligen Landes. Sie hilft allen, die zu unrecht angeklagt, oder mit zu vielen
Pflichten überhäuft sind. Sie ist Schutzpatronin der Frauen mit Fehlgeburten.
Man kann sie sich als prächtig gekleidete Königin mit wallendem schwarzem Haar
vorstellen. Ihre Position ist der Mittelpunkt eines magischen Schutzkreises.
Tigernonos
ist der Gefährte Rigatonas. Er gilt als Hirte mit übernatürlichen Kräften und
tiefer Weisheit über die Dinge des Lebens. Er ist Schutzpatron der Reisenden und
aller, die bodenständige, ursprüngliche Weisheit suchen. In schwierigen
Situationen wird er um Hilfe angerufen. Auch er befindet sich im Mittelpunkt
eines magischen Kreises.
Häufig habe ich E-Mails mit der Anfrage nach der Bedeutung der keltischen Symbole erhalten. Mir persönlich war die spezielle Bedeutung einzelner Symbole nie besonders wichtig. Auf mich geht die Wirkung der keltischen Symbolik eher von ihrer Gesamtheit aus. Da eine ganze Reihe von Euch die tiefe Magie der keltischen Symbole jedoch gerne mit dem Kopf erklärt haben möchte (läßt sich Magie wirklich mit dem Verstand erfassen?), habe ich mich für alle die es interessiert schlau gemacht.
Erste Zeugnisse dieser alten Symbole finden wir auf Stein-Skulpturen. Sie sind mit geometrischen Motiven versehen, die große Pracht an Design und Symbolik aufzeigen, durch die alte keltische Handwerker inspiriert und beeinflußt wurden. Manche der Motive oder Symbole datieren auf 3000 v. Chr. zurück. Steinskulpturen, auf denen Spiralen, Rhomben, Winkel und Schlüsselmuster zu sehen sind, finden wir z. B. an einem der ältesten Begräbnishügel in Europa in Newgrange, Irland.
Für eine Einführung in die keltische Symbolik in Verbindung mit der Sagenwelt der Kelten empfehle ich Euch das Buch Symbole der Kelten von Sabine Heinz. Anleitungen zum eigenen Gestalten mit keltischen Mustern und Symbolen erhaltet Ihr über die Praxisbuchreihe "Celtic Design", die im Arun-Verlag erschienen ist.
Hier nun die wichtigsten Symbole und ihre Bedeutungen:
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Die SchlangeIhre fehlenden Gliedmaßen veranlassten die Kelten, die Schlange als das ursprünglichste aller Lebewesen zu betrachten. Ihr höheres weltgeschichtliches Alter, ihre beispiellose Fähigkeit zur Verjüngung und ihre gleichzeitige Bedrohung durch ihre Giftigkeit machten die Schlange zu einem Symbol für den keltischen Gott, der Schöpfer und Zerstörer zugleich war. Wie auch andere Symbole kam die Schlange in verschiedenen Darstellungen vor. Das linke Bild zeigt nur eine der Möglichkeiten. |
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Das SchlangeneiDas ursprünglichste aller Symbole ist das Schlangenei. Es gilt den Kelten als die erste göttliche Manifestation der vormenschlichen Vergangenheit. Es steht für den Ursprung und die Fortpflanzungsfähigkeit. Symbolisch für das Schlangenei steht die Zahl Eins. Die Eins ist keine Zahl im eigentlichen Sinne des Wortes, sondern sie ist das Symbol, in dem alle anderen Zahlen zu unteilbarer Einheit vorhanden sind. |
| Zahlen hatten für die Kelten keinen absoluten numerischen Wert. Wenn eine Zahl den Mond und eine andere die Sonne bezeichnet, werden diese Zahlen mit den ihnen zugeordneten Gestirnen identisch. Sie erheben sich hier also über ihre rein numerische Bedeutung und werden zu Symbolen, die den Bildsymbolen gleichwertig sind. | |
| Das Schlangenei, die Eins, steht ebenfalls als Symbol für die Erde. Aus der Erde geht das Leben hervor und wird im Tod wieder von ihr aufgenommen. | |
Das Blut (Wasser)Zwischen Leben und Tod tritt als verbindende Kraft das Blut (Wasser). Das befruchtende flüssige Element ist mit seiner Heiligkeit mit allem Erdhaften untrennbar verbunden. Da das Wasser das Blut der Erde darstellt und ihr die Fruchtbarkeit bringt besteht hier eine Entsprechung in der Fruchtbarkeit der Frau. |
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Die SpiraleEin weiteres wichtiges Muster ist die Spirale. Sie wurde auf vielen Dolmen und Begräbnisstätten in Irland und Frankreich gefunden . Ihre wahre Bedeutung ist noch nicht vollständig entschlüsselt. Es wird angenommen, dass sie das Reisen vom Innenleben nach der äußeren Seele oder den höheren Geisterformen darstellt; der Begriff von Wachstum, Erweiterung und kosmischer Energie. Bei den alten Einwohnern von Irland wurde die Spirale auch verwendet, um ihre Sonne darzustellen. |
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Im Uhrzeigersinn (aus der Mitte beginnend), wird die
Spirale stark mit Wasser, Kraft, unabhängigen Bewegung und Wanderungen
von Stämmen verbunden. Diese Spirale kann auch als Zeichen für die verfinsterte Sonne angesehen werden. |
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Die DoppelspiraleEine Variation der Grundspirale sind zwei zusammengefügte Spiralen. Von einem gemeinsamen Zentrum ausgehend verläuft die eine im Uhrzeigersinn und die andere entgegen. Diese Doppelspirale ist ein Symbol für das Werden und Vergehen, also ein Symbol für Geburt; Leben und Tod. |
| Der "Weg" der Doppelspirale führt vom Punkt, dem Ursprung zu einer immer größeren Ausdehnung und von dort allmählich zum Ende des Weges, welches wieder aus einem Punkt besteht und ein "Verschwinden" aus der sichtbaren, fassbaren Welt bedeutet. | |
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Die WiegeEine Symbolvariante der Doppelspirale ist die "Wiege". Eine Theorie besagt, dass diese Form der Spirale die Tagundnachtgleichen darstellt, also die Zeiten im Jahr, wenn Tag und Nacht die gleiche Länge haben. |
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Eine weitere Form der Doppelspirale stellt diese ungewöhnliche Zeichenstruktur dar. Wegen ihrer Geschlossenheit ist sie schwierig zu zeichnen und hatte wahrscheinlich magische Bedeutung. |
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Die zweifach zentrierte SpiraleDie zweifach zentrierte Spirale bezeichnet die Dualität von Natur und Gleichgewicht. Sie hat ihre Entsprechung in Motiven anderer Kulturen wie z.B. dem Yin-Yang-Symbol. |
| Zur Doppelspirale gehört die Zahl Zwei, die auch gleichzeitig das Symbol für den Mond ist. | |
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Die TriskeleDie Dreierspirale, auch Triskele genannt, symbolisiert den Kreislauf jeden Lebens in unserer materiellen Welt: Das Werden - Das Sein - Das Vergehen. Jeder der Aspekte, immer nach außen fließend, kehrt schließlich immer zu dem Punkt zurück, wo er begann. Als altes druidisches Symbol steht die Triskele für die dreifache Schwesterngöttin Fotla/Eiru/Banba. Bei den Wicca symbolisiert es Mädchen/Mutter/alte Frau. Nach der druidischen Eiru ist übrigens die Insel Irland benannt. |
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Die Spirale des LebensDiese weitere Form der Dreierspirale stammt aus einem Tempel aus dem Irland der Bronzezeit. Es ist in einem durch gezeichnet - ohne Anfang und Ende und symbolisiert die dreifache Göttin. |
| Zur Dreierspirale gehört die Zahl
Drei, die gleichzeitig auch das Sonnensymbol der Kelten darstellt.
Sonnentier ist der Vogel, speziell, der Raubvogel. |
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Der MondDer Mond wird als Halbmond oder als Horn dargestellt. Wegen seiner Anziehungskraft, die Ebbe und Flut bewirkt, seines Einflusses auf den Rhythmus der weiblichen Menstruation, sowie seiner Wirkung auf das Wachstum von Pflanzen zu Lande wie im Meer, wird er als der Enthüller der heiligen Dinge angesehen. Ein weiteres Symbol für den Mond ist die Zahl Zwei. |
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Die TriquetrasDie Triquetras, übersetzt: Dreieck. Sie sind mit den druidischen
Triskelen verwand, aber wohl eher lateinische Symbole, die uns unter
anderem auch im frühchristlichen Irland häufig begegnen. Zu einer Zeit
als die irischen Druiden zu christlichen Mönchen wurden. |
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Das Awen SymbolDas Awen Symbol, auch genannt "die drei Strahlen", ist das wichtigste
alleinstehende Symbol aller druidischen Symbole. Der rechte Strahl
symbolisiert die männlichen Kräfte
in unserer polaren, materiellen Welt. Der linke Strahl symbolisiert die
weiblichen Kräfte in
unserer polaren, materiellen Welt. Der mittlere Strahl ist
das Symbol für den Ausgleich, die
Balance zwischen diesen beiden Kräften.
Der männliche Strahl wird auch als das "E" bezeichnet. Der weibliche
Strahl als das "O"und der zentrale, ausgleichende Strahl ist das "Ah". |
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Das druidische Sigil SymbolEin Kreis, der von zwei senkrechten Linie durchschnitten wird.
Manchmal ist die Darstellung für das Sigil auch ein Blätterkranz mit
zwei Speeren. |
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Das Rad des Seins oder das Fünffache MusterEs symbolisiert die vier Himmelsrichtungen, die durch den zentralen Kreis vereint werden. Im druidischen symbolisiert es auch das Universum, bestehend aus den vier Elementen, die durch eine fünfte Kraft vereint werden. |
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Das Ring-Kreuz oder SonnenradEs war ein gemeinsames Symbol in den nordischen Ländern. Noch heute kann man es auf alten Platten und in vielen Kirchen wiederfinden. Manchmal wird dieses Ring-Kreuz auch als keltisches Kreuz bezeichnet, obwohl es sich hier eher um ein lateinisches Kreuz mit Kreisstruktur handelt. Leider wird dieses Symbol heute auch von einigen faschistischen Organisationen missbraucht.
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Das keltische KreuzDas "Keltische Kreuz", auch "Kreuz des
Lebens" genannt symbolisiert die
Brücke zur anderen Welt, zu
höheren Mächten und zu mehr Wissen. Das typische keltische Kreuz ist mit
einem Kreis versehen. Die senkrechte Achse symbolisiert die geistige,
die spirituelle Welt und die waagerechte Achse unsere materielle,
irdische Welt. Der Kreis verbindet beide Welten miteinander. |
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Der unendliche KnotenEr ist in vielen Formen zu finden und steht als Ausdruck für Unendlichkeit und die grenzenlose Vielfalt der Schöpfung. Dieses Symbol lässt Wünsche wahr werden. Der keltische Knoten besteht immer aus einer einzigen, langen Schnur - dem Faden des Lebens. Die verschlungenen Knoten aus einem einzigen Faden sind das Symbol für die verschlungenen Schicksalswege des Menschen, auf deren Wegen der Mensch reift und spirituell wächst, von Geburt zu Geburt. Nach druidischem Glauben ist der Mensch ein Teil Gottes und am Ende seines langen verschlungenen Weges kehrt er wieder zu diesem zurück. |